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Rückkühlung (Rückkühlaggregat)
Kühlschmierstoffe müssen in gewissen Fällen rückgekühlt werden, um stabile thermische Verhältnisse zu erreichen. Das ist beispielsweise dann eine absolute Voraussetzung, wenn in klimatisierten Räumen geschliffen wird und/oder an die Endgenauigkeit der Werkstücke sehr hohe Anforderungen gestellt werden. Die einfachste Rückkühlung erfolgt über Luft- oder Wasserwärmetauscher. Die Kühlleistung hält sich dabei aber in Grenzen, weshalb diese Art eigentlich nur zur Unterstützung der natürlichen Konvektionskühlung eingesetzt werden sollte. Weitaus effizienter arbeiten Kompressor-Rückkühlanlagen. Sie lassen sich sehr genau auf die Erfordernisse hin berechnen und auslegen. Mit ihnen ist es problemlos möglich, auch grosse KSS-Mengen bis auf 20°C zu stabilisieren. Allerdings kann man immer wieder in der Praxis beobachten, dass auch in klimatisierten Räumen die optimalsten Ergebnisse dann erreichbar sind, wenn der Kühlschmierstoff auf 24°C - 28°C thermisch stabilisiert wird. Mit tieferen Temperaturen kann ein „Kälteschock“ wieder zu grösseren Ungenauigkeiten führen. | |

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