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Resultierende Schleifkraft
Im Grunde genommen gibt es nur eine Schleifkraft, welche durch die Vorgaben und deren Auswirkungen zwischen der Schleifscheibe und dem Werkstück wirkt. Das ist die resultierende Schleifkraft. Da man aber viel eher wissen will, was sich in der Normalrichtung auf das Werkstück bezogen und tangentialer Umfangsrichtung an der Schleifscheibe tut, wird die resultierende Schleifkraft in die entsprechenden in die Normalkraft- und die Tangentialkraftkomponenten aufgeteilt. Direkt nach dem Konditionieren einer Scheibe weist die resultierende Schleifkraft einen verhältnismässig grossen Winkel zur Normalkraft auf. Verhält sich die Scheibe gut selbstschärfend, wird sich daran nicht allzu viel ändern. Neigt dagegen das Korn zum Abstumpfen, verändert sich dieser Winkel in Richtung Normalkraft, er wird kleiner. Je steiler die Resultierende Kraft direkt auf das Korn und dessen Bindungsverband drückt, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kornsplitterung zu neuer Scheidenbildung führt oder - wenn dies aus Abnützungsgründen nicht mehr möglich ist - das ganze Restkorn aus dem Bindungsverband drückt. Auch auf diese Weise werden neue Schneiden freigelegt, allerdings mit entsprechendem Scheibenverlust. | |

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